| WENDLAND-NET 02.07.08: Prima Klima für Atomiker? |
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Bestimmte Leute erzählen immer wieder gern die Geschichte, dem Klima ließe sich was Gutes tun mit Atomkraftwerken. Gerade so, als hätten alle, die das hören, ein Sieb zwischen den Ohren.
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Neben dem Castortransport in den Tagen nach dem ersten Novemberwochenende ist der andere Termin bisher noch nicht so verbreitet: vom 15. bis 24. August findet in Hamburg das Klima-Camp statt. Während dieser Protesttage werden die unterschiedlichsten Aspekte des globalen Klimawandels zum Thema gemacht werden: die räuberische Ausplünderung von Bodenschätzen; der beständig anschwellende Fluß des weltumspannenden Warentransports; der gewaltsame Umbruch von bäuerlicher Landwirtschaft zu menschenfeindlicher Agro-Industrie; die verzweifelten Fluchtbewegungen von Klima-MigrantInnen; die brutale Abschottung der Wohlstandsfestungen; die beschleunigte Verwandlung von Lebensgrundlagen in Müll und Gift – all das sind Themen, die Engagement erfordern.
Daß die Sorge um den Klimawandel kein neues Einfallstor für Atomstrategen öffnen darf, das allerdings ist ein Punkt, der in der bisherigen Vorbereitung noch ein bißchen schwach vertreten ist. Hier bietet sich reichlich Gelegenheit, zum Beispiel für Menschen aus dem Wendland, Qualitäten wie Sachkompetenz, Witz, Respektlosigkeit, Demonstrationskultur und Aktionserfahrung in zehn bewegte Tage einzubringen. Erwartet werden immerhin über 4 000 Menschen. Klima-Camp in Hamburg, 15. bis 24. August; www.klimacamp.org; www.klimacamp-08.net ... [Zum Artikel]
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