FAZ 14.09.08: Kohlen fürs Parteibüro

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Das alles trägt unübersehbar die Handschrift der GAL, was nicht daran hinderte, dass die Grünen inzwischen selbst immer wieder Opfer von „Aktivisten“ wurden. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Büro der Partei eine Stunde lang besetzt und Kohle darin ausgeschüttet - aus Protest gegen das Kohlekraftwerk in Moorburg. Dabei war es gerade die GAL, die es sich im Koalitionsvertrag ausbedungen hatte, Moorburg zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen - trotz der Zusage des CDU-Senats für den Bau aus dem Herbst. CDU und GAL hatten sich auch darauf geeinigt, dem Klimacamp linksgerichteter Gruppen keine Steine in den Weg zu legen. Dem Camp wurde ein Platz zugewiesen. Von dort jedoch verstreuten sich die „Aktivisten“ immer wieder in der Stadt und verübten Straftaten.



So waren es offenbar „Klimacamper“, die eine Ausländerbehörde besetzten, einen Stein in das Wohnungsfenster eines Mitarbeiters der Ausländerbehörde warfen (der zudem SPD-Bürgerschaftsabgeordneter ist) und einen Kran auf der Moorburg-Baustelle erkletterten. Dass die Polizei einen Massensturm auf die Baustelle schließlich verhinderte, hat Kritik an der Polizei hervorgerufen: Die GAL-Bürgerschaftsfraktion forderte, das harte Vorgehen der Polizei zu überprüfen. Zwar ist das Klimacamp zu Ende, aber eine Aktion „Gegenstrom 08“ ist weiter in der Stadt unterwegs und beschäftigt vor allem den privaten Sicherheitsdienst, der die Moorburger Baustelle bewacht und immer wieder die Polizei hinzuziehen muss. ... [Zum Artikel]

 
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