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JW 25.08.08: »Miteinander diskutiert und voneinander gelernt« |
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Das Antirassismus- und Klimacamp in Hamburg hat zwei unterschiedliche Protestbewegungen zusammengebracht. Ein Gespräch mit Conni Gunßer Conni Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg war Teilnehmerin des Antirassismus- und Klimacamps
Mehr als 2000 Menschen haben sich beim Antirassismus- und Klimacamp in der vergangenen Woche in Hamburg täglich mit den Themen Flucht und Vertreibung auseinandergesetzt. Es hat auch diverse Aktionen zu dieser Frage gegeben. Welche waren das? Eine Aktion fand vor der Ausbildungsstätte der EU-Grenzschutzagentur Frontex in Lübeck statt. Diese steht für eine Politik, die Flüchtlinge und Migranten ihrer Rechte beraubt. Die Agentur zwingt diese auf immer gefährlichere Fluchtrouten, zum Beispiel vor den Kanarischen Inseln. Dabei wird ihr Tod bewußt in Kauf genommen. 550 Menschen aus Lübeck und vom Antirassistischen Camp in Hamburg demonstrierten deshalb am vergangenen Dienstag vor der für die Ausbildung der Frontex-Einheiten zuständigen Bundespolizeiakademie. Unter anderem wurde dort Bertolt Brechts Gedicht »Der Paß ist der edelste Teil eines Menschen« vertont.
Zudem haben wir vor der Ausländerbehörde in Hamburg für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis der Familie Grigorian demonstriert. Der Vater und die beiden Kinder wurden bereits nach Armenien abgeschoben, einzig die Mutter und die jüngste in Deutschland geborene Tochter konnten hier bleiben. Aufgrund des breiten Protests gegen diese unmenschliche Abschiebepraxis wurde beiden abgeschobenen Kindern erlaubt, vorläufig wieder nach Hamburg zurückzukehren. Wir fordern, daß alle bleiben können. ... [Zum Artikel]
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