| JW 23.08.08: Flughafen »geflutet« |
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Protest gegen Massenabschiebungen am Airport Hamburg. Aktivisten des »Antirassismus-Camps« blockieren Check-in
Rund 1200 Aktivisten des derzeit in Hamburg stattfindenden Antirassismuscamps haben nach Angaben der Veranstalter am Freitag im Flughafen des Stadtstaates gegen Massenabschiebungen von Asylbewerbern protestiert. Demnach gelang es 40 bis 50 Aktivisten am frühen Nachmittag, zeitweise den Check-in im Terminal 1 zu blockieren. Ziel der Aktion »Fluten 3.0« war es, »mit kreativem, zivilem Protest auf die Rolle des Flughafens als Abschiebezentrum aufmerksam zu machen und die Flughafenbetreiber dazu zu bewegen, sich am Europäischen Abschiebesystem nicht länger zu beteiligen«, hieß es in einer im Anschluß verbreiteten Erklärung der Linksparteijugend [’solid], die die Aktion unterstützt hatte. Während der Proteste sei »eine Gruppe von 60 bis 70 Personen von der Polizei von der Demonstration getrennt, eingekesselt und zur Personalienkontrolle festgesetzt« worden, hieß es weiter. Linksparteijugend-Bundessprecherin Katharina Dahme bezeichnete das Verhalten der Polizei als »Provokation«, mit der politisches Engagement diskreditiert werden solle. Die Aktion sollte neben der für Sonnabend geplanten Besetzung der Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg den Höhepunkt des Antira-Klimacamps 2008 vom 16. bis 24. August in der Hansestadt bilden. ... [Zum Artikel] |

