TAZ 23.07.08: Tauziehen um Entenwerder

Wegen einer Grünanlagenverordnung verweigern Hamburger Bezirks-Politiker einem Klima- und Migrations-Camp Flächen, auf denen die Zelte stehen können. Andererseits will keiner, dass sich die Aktivisten über die ganze Stadt verteilen


Das internationale Camp in Hamburg zu Klimawandel und Migration sorgt schon für Unruhe, bevor die ersten Zelte aufgeschlagen werden. "Wildes Campen in der ganzen Stadt wollen weder wir noch die Menschen in Hamburg", sagt Ines Koburger, eine der SprecherInnen des "Klima- und AntiRa-Camps". Andererseits müsse politischer Protest "zentral sichtbar sein". Nach Schätzungen der Vorbereitungsgruppe werden zwischen dem 15. und 24. August rund 2.500 TeilnehmerInnen aus ganz Europa nach Hamburg kommen, um sich in Workshops und "Aktionen des Ungehorsams" mit Migration und Klimawandel auseinanderzusetzen.  ... [Zum Artikel]

 
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